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 AUSFLÜGE - Fortaleza hat ein aufregendes Nachtleben und ist nur 30 km von Cumbuco entfernt.

AUSFLÜGE

Fortaleza

Fortaleza ist die Hauptstadt des Bundesstaates Ceará. Im Jahre 1823 wurde dem Ort, der um eine alte Festung (Fortaleza) herum entstanden ist, von Kaiser Dom Pedro die Stadtrechte erteilt. Heute ist Fortaleza die fünftgrößte Stadt Brasiliens mit ca. 2,8 Mio. Einwohnern.

Eine Citytour oder ein Bummel durch das Zentrum lohnen sich unbedingt. Dort ist es ist bunt, laut und schrill, manchmal trashig aber auf jeden Fall: anders. Hier gehen die einfachen Leute einkaufen, hier kann man eintauchen in das Leben einer brasilianischen Großstadt.
Abseits vom Zentrum gibt es große klimatisierte Shoppingcenter wo man alles bekommt was es in Europa auch gibt.

Nachtleben
Die Nacht in Fortaleza hat es wirklich in sich. Man kann an fast allen Tagen der Woche was unternehmen, wenn man nach einem ausgiebigen Kitetag noch die Power dazu hat.
Ein Ausgehviertel ist in der Nähe des des Kulturzentrums „Dragão do Mar“. Dort findet ihr Diskos für jeden Musikgeschmack. Dominant hier im Nordosten Brasiliens ist der „Forro“, ein Musikstil der in der modernen Form heftig rhythmisch in die Beine geht und meistens live gespielt wird. Die Bandbreite der Bands und Läden ist dabei recht groß, vom traditionellen „pé de serra“ bis zu Superproduktionen. In der Metropole Fortaleza treten regelmäßig brasilianische und internationale Stars auf. Das aktuelle Programm könnt Ihr am Kitecenter erfragen, dort kann auch am besten ein Transfer vereinbart werden.

Avenida Beira Mar
Die Avenida Beira Mar ist die Copacabana von Fortaleza. Die fast vier Kilometer lange Strandpromenade ist den ganzen Tag und vor allem am Abend bevölkert von Flaneuren, Joggern und Straßenhändlern. Der große Kunsthandwerksmarkt beginnt bei Sonnenuntergang. Dort kann man günstig Mitbringsel wie Hängematten, Decken, Cashewnüsse, Zuckerrohrschnaps, Schmuck, Leder und alles mögliche andere erwerben. Auf der Strandseite gibt es viele Bars, wo man ein gepflegtes kaltes Bier oder einen Caipirinha trinken kann.
Am östlichen Ende der Avenida Beira Mar ist der Fischmarkt. Wenn ihr authentisch Fisch essen wollt – dann hier.

Wie hinkommen
Ihr könnt ein ”Fortaleza by-night” mit organisiertem Transfer vereinbaren, nehmt einen Mietwagen oder ein Taxi (ca. 50R$ – 60R$). Der Bus nach Fortaleza direkt bis an die Beira Mar hält vor dem Velas do Cumbuco und fährt vier Mal am Tag.

In die Berge

Die „Serra de Guaramiranga“ befindet sich ca. 110 km von von Cumbuco entfernt. Der höchste Gipfel ist zwar nur 1114 Meter hoch aber der Kontrast zwischen der Dünenlandschaft in Cumbuco und dem satten tropischen Grün kann kaum größer sein. Auf dem Reiseplan steht ein Zuckerrohrschnapsmuseum und die Möglichkeit kurze Treckingtouren zu machen. Wer möchte kann sich im Abseilen üben oder eine kleine Hochseilstrecke absolvieren. Weiterhin gibt es einige gute Restaurants unter anderem ein Hofbräuhaus (Grins), klar unter deutscher Leitung. Man kann den Tripp an einem Tag machen, um die Berge aber richtig genießen zu können, sollte man zumindest eine Übernachtung einplanen. Bestens geeignet für einen Wochenendtripp. Es lohnt sich wirklich!

Daneben gibt es noch ein Angebot in einen wesentlich kürzeren Ausflug zum Mittagessen in ein nahegelegenes Tal zu unternehmen. Man kann am Vormittag noch kiten und dann ab ins Grüne. Das dortige Restaurant funktioniert aber nur an wenigen Tagen. Dann grillt der schweizer Inhaber persönlich.

An der Küste

Die beiden Highlights neben Cumbuco sind Canoa Quebrada im Osten und Jericoacoara im Westen von Ceará.

Das ehemalige Hippiedorf Canoa Quebrada ist heute der Hotspot, vor allem für brasilianische Touristen. In den Diskos auf dem „Broadway“ oder am Strand kann man bis zum Sonnenaufgang durchfeiern. Gerade mal zwei Stunden sind es von Fortaleza aus mit dem Auto. Zum Kiten ist Canoa nicht richtig toll – da hat Cumbuco mehr zu bieten.

Jericoacoara liegt 350 km von Cumbuco entfernt und wurde international bekannt als die Washington Post den Strand zu einem der zehn schönsten der Welt erhob. Das frühere Fischerdorf liegt in einem Naturschutzpark umgeben von Dünen. Die letzten 28 km ab Tijoca braucht man ein Allradfahrzeug oder man steigt in einen der Geländewagen um, die Shuttleservice machen. Es gibt mittlerweile eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur mit erstklassigen Hotels und sehr guten Restaurants, ohne asphaltierte Straße. Jeri ist auch ein Ausgangspunkt zum Kiten in dem Flecken Preá, die Bedingungen sind aber nicht so gut wie in Cumbuco – es hat zu viel Wind !